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Nicht nur für Vegetarier:
Problem Eisenmangel.


Eisen ist ein ganz besonderes Metall. Der menschliche Körper hortet rund vier Gramm davon: Er braucht es vor allem für die Blutbildung. Der größte Teil des Körpereisens befindet sich in einem Molekül namens Hämoglobin in den roten Blutzellen. Das Hämoglobin ist wichtig für den Transport des Sauerstoffs im Blut. Bei Eisenmangel kann das Knochenmark nicht genügend Hämoglobin und damit nicht ausreichend rote Blutzellen produzieren: Diese so genannte Eisenmangelanämie ist die häufigste Form der Blutarmut. Eine Ursache für die Eisenmangelanämie können Blutungen sein. Mit dem Blut verliert der Körper auch das in den roten Blutzellen gespeicherte Eisen. Dazu zählen Blutungen aus dem Verdauungstrakt, zum Beispiel wegen eines Magengeschwürs oder eines Geschwürs im Zwölffingerdarm. Auch blutende Hämorrhoiden können auf Dauer einen Eisenmangel verursachen. Frauen, die während ihrer Periode viel Blut verlieren, können einen Eisenmangel entwickeln. Andere Ursachen für eine Eisenmangelanämie sind Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, welche die Aufnahme des Eisens aus dem Darm stören. Auch wenn die Nahrung selbst sehr eisenarm ist, zum Beispiel bei extremen Vegetariern, kann Eisenmangel entstehen. Schließlich gibt es noch Entwicklungsphasen, in denen der Körper sehr viel Eisen verbraucht: zum Beispiel während des Wachstums oder der Schwangerschaft.

Normalerweise gleicht der Körper den normalen regelmäßigen Verlust an Eisen aus, indem er das Metall aus der Nahrung aufnimmt. Die Aufnahmekapazität des Darmes ist jedoch begrenzt: Auch bei Eisenmangel kann er nicht auf einen Schlag alles Eisen aus der Nahrung herausfiltern, das er benötigt, sondern immer nur einen kleinen Anteil davon. Wer unter einer Blutarmut auf Grund von Eisenmangel leidet, sollte daher Eisenpräparate über längere Zeit hinweg einnehmen, damit der Körper seine Speicher nach und nach wieder auffüllen kann. Übrigens: Vitamin C verbessert die Eisenaufnahme im Darm.


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