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Nicht nur lästig: Heuschnupfen.
Heuschnupfen und andere Allergien sind längst eine Volkskrankheit: Ärzte schätzen, dass jeder fünfte Deutsche unter einer Überempfindlichkeit gegen Pflanzenpollen leidet – besser bekannt als „Heuschnupfen“. Zählt man die Hausstaub-, Tierhaar-, Lebensmittel- und Kontaktallergien hinzu, ist sogar jeder Dritte betroffen. Und die Allergien sind weiter auf dem Vormarsch.
Obwohl Heuschnupfen und andere Allergien häufig eher lästig als gefährlich wirken, ist es wichtig, so früh wie möglich mit einem Arzt über die Erkrankung zu sprechen. Das hat mehrere Gründe: Zum einen kann er feststellen, gegen welche Pollen und Substanzen der Betreffende allergisch reagiert. Denn nur, wer seine Allergie auslösenden Substanzen – die so genannten Allergene – kennt, kann ihnen aus dem Weg gehen. Zum anderen gilt: Wird Heuschnupfen nicht rechtzeitig behandelt, breitet sich die Allergie im Bronchialsystem immer weiter aus. In 30 bis 40 Prozent der Fälle kann sich ein gefährliches so genanntes allergisches Asthma entwickeln. Betroffene sprechen am besten zuerst mit ihrem Hausarzt über die Heuschnupfen-Symptome. Er kann beraten und gegebenenfalls an einen speziell ausgebildeten Allergologen überweisen. Mit verschiedenen Tests ermittelt dieser, welche Substanzen den Heuschnupfen auslösen. Außerdem bespricht er mit den Patienten, welche Behandlung die sinnvollste ist, denn: Allergien sind zwar häufig, sie können aber behandelt werden! Wann sollte ich einen Allergietest machen lassen? Viele Betroffene wissen nicht, dass hinter ihrer ständig laufenden Nase oder den roten Augen eine Allergie steckt. Es ist wichtig, diese abzuklären – sonst kann auf längere Sicht ein allergisches Asthma drohen. Bei folgenden Hinweisen sollte Sie Ihren Hausarzt oder einen Allergologen aufsuchen:
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