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Rheuma.
Rheuma ist der Oberbegriff für eine Reihe von speziellen Erkrankungen. Eine häufige Form ist die so genannte rheumatoide Arthritis. Das ist eine Erkrankung des Abwehrsystems des Körpers, des so genannten Immunsystems. Die Abwehrzellen, die sich eigentlich gegen Eindringlinge von außen richten sollten – zum Beispiel gegen Bakterien – greifen dabei körpereigenes Gewebe an.
Die Krankheit kann auch jüngere Menschen treffen. Wichtig sind eine frühe Diagnose und eine konsequente medikamentöse Behandlung. Ein Angriffsort der Entzündungszellen sind die Gelenke. Zu Beginn der Erkrankung sind häufig kleine Gelenke wie die Fingergelenke betroffen. Sie schwellen an, werden rot und schmerzen. Besonders morgens sind sie steif. Die Krankheit kann alle Gelenke im Körper angreifen. Welche Gelenke von der Krankheit betroffen sein werden, lässt sich nicht vorhersagen. Warum ein Patient an rheumatoide Arthritis erkrankt und ein anderer nicht, ist noch nicht bekannt. Möglicherweise spielen die Erbinformationen und eine Entzündung dabei eine Rolle. Frauen erkranken zwei- bis dreimal häufiger an rheumatoider Arthritis als Männer. Die Erkrankung lässt sich mit der Hilfe verschiedener Therapien lindern und in ihrem Verlauf bremsen. Dabei setzt der behandelnde Arzt verschiedene Medikamente ein. Aber auch die krankengymnastische Behandlung ist wichtig. Sollte ein Gelenk von der Krankheit bereits sehr in Mitleidenschaft gezogen worden sein, können Patient und Arzt auch eine Operation erwägen. Weil sich die Krankheit von Patient zu Patient sehr verschieden entwickelt, ist es wichtig, regelmäßig den behandelnden Arzt aufzusuchen. Er kontrolliert unter anderem laufend die Wirkung der angesetzten Medikamente und stimmt sie optimal auf den Patienten ab. Seitenanfang |
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